Programm

Nathan der Weise

Schauspiel nach Gotthold Ephraim Lessing

Lessing reagierte mit seinem letzten Werk auf die religiöse Orthodoxie und Intoleranz seiner Zeit. Ort der Handlung ist Jerusalem zur Zeit des dritten Kreuzzugs. Um 1190 treffen hier Christentum, Islam und Judentum aufeinander. Im Mittelpunkt des Stücks steht die berühmte Ringparabel, die sich um die Frage dreht, welche der drei großen Weltreligionen die wahre sei. Nathans Antwort, der zufolge keiner der monotheistischen Religionen der Vorzug gegeben werden kann, hat dabei bis heute nichts an Aktualität verloren ...

„Der Aberglauben schlimmster ist, den seinen für den erträglichern zu halten ...“ (Der Tempelherr)

Regisseur Andreas Hueck hat Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Kulturkreisen in die Inszenierung mit eingebunden. Sie stehen gemeinsam mit professionellen Protagonisten auf der Bühne. Aus diesem Konzept entstanden eine Reihe, zum Teil autonomer Szenen und Interaktionen, die das Geschehen zwischen den Figuren kommentieren, sie in unsere Zeit übersetzen und auf anschauliche Weise die Beziehungen zwischen den Akteuren und dem Umfeld, in dem sie agieren, verdeutlichen. Hueck wird dabei von der „krassfriedlich Gbr“ (Gewaltprävention – Workshop für Schulen) aus Berlin unterstützt, einem Verbund, der sich theaterpädagogischen Konzepten von künstlerischer Seite aus annähert.

Preise: PK 1 26.00 € | PK 2 21.00 € | PK 3 16.00 € | Ermäßigt 10.00 € | Schüler 8,00 € | Wahlabo

Fotos: Constanze Henning

>> Theater Poetenpack - www.theater-poetenpack.de

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Sa.  13.01.2018 | 19:30 Uhr
 STADTTHEATER
 SCHAUSPIEL